Andrea Tapper
psychophysische therapie
Trager-Psychophysische Integration ©
(Dr. Milton Trager, USA)
Der Tragerarbeit liegt ein philosophisches Konzept zugrunde. Es basiert auf dem Prinzip des Vertrauens und der Grunderfahrung. Vertrauen bedeutet die Vorraussetzung zur inneren Öffnung zu haben. Ist dies gegeben, kann sich das Individuum gemäß seiner Grundstruktur, seiner ureigenen Natur zu seiner Ganzheit entwickeln. Man kann diesen Prozess als den Weg der Wahrheit, den Weg zum Selbst, oder die Harmonisierung von Körper und Geist bezeichnen. Im Sinne einer holistischen (ganzheitlichen) Sichtweise erfährt das Individuum durch die Tragerbehandlung einen katalysatorischen Impuls. Die Erfahrungen während der Arbeit mit dem Körper und den damit verbundenen Selbstbetrachtungen bewirken im Bewusstsein wie auch im Unbewusstsein eine Besinnung, Klärung und ein In‑Gang‑Setzen oder Beschleunigen des Werdensprozesses (Entwicklung des Selbst). Der Mensch gewinnt zunehmend an Authentizität. Er handelt wie er fühlt und denkt.
Psychophysische Integration ist eine sanfte und wohltuende Körperarbeit, bei der der Körper in Schwingung versetzt und über den körpereigenen Rhythmus das Unterbewusstsein berührt wird. Das Augenmerk des Behandlers liegt nicht auf dem Bewegen bestimmter Muskeln und Gelenke, sondern auf Bewegung in Muskeln und Gelenken, die positive Wahrnehmung auslöst, die dann mittels sensomotorischer Rückkoppelung zwischen Geist und Körper eine Gewebeveränderung hervorruft.
Ziel der Arbeit ist es, die sensorischen und mentalen Muster, die für den Patienten eine Behinderung und Verminderung seiner Lebensqualität darstellen, durch neue, positive Muster zu ergänzen oder zu ersetzen. Die behandelte Person kann sich nur verändern, wenn ihr Unbewusstes angesprochen wurde. Die Behandlung bleibt kein vorübergehendes Gefühlserlebnis. Das, was während einer Sitzung abläuft, wird vom Unbewussten des Patienten gespeichert und ist jederzeit abrufbar.
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